Kirchenrechtliche Struktur katholischer Migrationsgemeinden in Deutschland
DOI:
https://doi.org/10.5282/nomokanon/350Schlagworte:
Erga migrantes caritas Christi, Seelsorgestrukturen, Personalprinzip, TerritorialprinzipAbstract
Während Migration in Deutschland oft mit dem Islam in Verbindung gebracht wird, konzentriert sich dieser Beitrag auf katholische Migranten aus der Perspektive des Kirchenrechts. Die religiösen Traditionen des Herkunfts- und des Ziellandes unterscheiden sich oft in Bezug auf Geschichte, Sprache, Liturgie, Spiritualität und die Formen der Religionsausübung. Verstärkte Migrationsbewegungen führen zur Entstehung spezifischer Strukturen, die in diesem Beitrag kurz umrissen werden: Missio sine cura animarum, Missio cum cura animarum, Quasi-Pfarrei, Personalpfarrei usw. Abschließend werden die Auswirkungen von Migration auf die interkonfessionellen und interreligiösen Beziehungen skizziert.
