Die kirchenrechtliche Struktur internationaler Gemeinden in der evangelischen Kirche in Deutschland
DOI:
https://doi.org/10.5282/nomokanon/339Schlagworte:
Evangelisches Kirchenrecht, Internationale Gemeinden, Migration, GrundmodelleAbstract
Die „internationalen Gemeinden“ in der evangelischen Kirche in Deutschland sind Gemeinden, deren Mitglieder in Deutschland heimisch sind. Sie fühlen sich zugleich aber auch mit anderen Regionen der Welt verbunden und sind Bindeglieder zwischen verschiedenen Nationalitäten und Brückenbauer einer weltweiten Christenheit. Ihnen stehen einheimische Gemeinden gegenüber, die sich interkulturell öffnen. Durch die wechselseitige Begegnung stärken sie sich gegenseitig. Kirchenrechtlich geschieht dies durch unterschiedliche strukturelle Grundmodelle, die sich fortlaufend weiterentwickeln, um eine passende Struktur zu finden und sich mit bereits existierenden Gemeinden zu verknüpfen. Ein Beispiel ist das kooperative Nebeneinander, andere Formen finden sich z. B. in der Ev. Kirche in Baden und der Ev. Kirche im Rheinland.
