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15.12.2009...Defektionsklauseln aus dem kanonischen Eherecht gestrichen Was seit langem erwartet worden war, wurde heute in Rom verkündet: Die sogenannten Defektionsklauseln des kanonischen Eherechts wurden ersatzlos gestrichen. Demnach spielt es hinsichtlich des Ehehindernisses der Religionsverschiedenheit, der Erlaubnis konfessionsverschiedener Trauungen und insbesondere der Pflicht zur Einhaltung der kanonischen Eheschließungsform keine Rolle mehr, ob ein Katholik durch einen formalen Akt von der katholischen Kirche abgefallen ist. Die Neuregelung hat allerdings keine rückwirkende Kraft, so dass für die Zeit vom Inkrafttreten des CIC/1983 bis heute die Diskussion über die Bewertung von staatlichen Kirchenaustritten anhalten dürfte. Auch ist die Neuregelung bislang nicht in Kraft getreten. Daneben wurden mit dem gleichen päpstlichen Motu proprio auch noch Regelungen des Weiherechts abgeändert, um den Diakonat stärker von den anderen Weihestufen abzugrenzen. Lesen Sie den ganzen lateinischen Originaltext des Motu proprio hier bei uns! (Sobald es einen offiziellen deutschen Text gibt, werden wir diesen anstelle des lateinischen Textes bieten.) 08.05.2009...Stiftung Liebenau bleibt endgültig kirchliche Stiftung staatlichen Rechts Der Verwaltungsgerichtshof
Baden-Württemberg hat heute in der Berufungsinstanz über den
Rechtsstreit um den Rechtsstatus der oberschwäbischen Stiftung Liebenau
entschieden. Demnach ist diese Stiftung seit der Verleihung der
staatlich-rechtlichen Rechtspersönlichkeit 1873 eine kirchliche Stiftung
staatlichen Rechts. Der Streit war daran entbrannt, dass die Stiftung
sich von der bischöflichen Stiftungsaufsicht lossagen und
nicht-kirchliches Tarifrecht anwenden wollte, um wettbewerbsfähiger zu
werden. Das Land Baden-Württemberg hatte dem 2005 mit einer
entsprechenden Statusfeststellung und Satzungsänderungsgenehmigung
zunächst stattgegeben. Dies verstieß gegen den Willen der Stifter, wie
nun nach dem Verwaltungsgericht Sigmaringen auch die nächsthöhere
Instanz entschieden hat. Über
die kanonische Rechtspersönlichkeit der Stiftung wurde nicht
entschieden. Lesen Sie hier bei uns -
das erstinstanzliche Urteil über die
Statusfeststellung - das
erstinstanzliche Urteil über die Satzungsgenehmigung -
das zweitinstanzliche Urteil über
die Statusfeststellung - das
zweitinstanzliche Urteil über die Satzungsgenehmigung. 25.03.2009...Staatskirchenvertrag zwischen Schleswig-Holstein und dem Heiligen Stuhl Der Landtag von Schleswig-Holstein hat am 25. März 2009 dem Staatskirchenvertrag zwischen dem Land Schleswig-Holstein und dem Heiligen Stuhl, der am 12. Januar 2009 in Kiel unterzeichnet worden war, zugestimmt. Damit ist eine Ratifizierung des Vertrages in naher Zukunft möglich. NomoK@non bietet Ihnen den Vertragstext hier. 13.05.2008...Christlich-islamischer Dialog als Weg: Katholische und islamische Theologen unterzeichnen "Tübinger Erklärung zur Zusammenarbeit" Eine "Tübinger Erklärung zur Zusammenarbeit" zwischen der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen und der Theologischen Fakultät der Universität Istanbul konnte am Pfingstsonntag, den 11.05.2008, zum Abschluss einer viertägigen Tagung zum interreligiösen Gespräch an der Universität Tübingen unterzeichnet werden. Für ihre Fakultäten und ihre Lehrstühle unterzeichneten die Erklärung der Inhaber des Tübinger Lehrstuhls für Kirchenrecht, Prof. Dr. Richard Puza, und der Leiter der Abteilung für Islamrecht an der Instanbuler Theologischen Fakultät, Prof. Dr. Abdulaziz Bayindir. Den Kern der Tübinger Erklärung bildet nach Aussage der Unterzeichner die Überzeugung, dass der Dialog der wirksamste Weg der interreligiösen Beziehungen sei. An den beiden Partnerfakultäten soll dieser Dialog in Zukunft durch die Förderung gemeinsamer Lehr- und Forschungsprojekte vorangetrieben werden. Dissertationen stehen dabei im Vordergrund. Mehr... 07.12.2007...Neues Lexikon kirchlicher Amtsbezeichnungen erschienen Soeben erschienen ist ein neues Standardwerk im Bereich der theologischen Fachlexika: das "Lexikon kirchlicher Amtsbezeichnungen der Katholischen, Evangelischen und Orthodoxen Kirchen in Deutschland", herausgegeben von Prof. Dr. Richard Puza. Insbesondere durch seinen innovativen ökumenischen Ansatz erschließt das Werk sowohl Laien als auch Fachleuten neue Zugänge zur Bedeutung und inhaltlichen Ausfüllung kirchlicher Ämter auf allen Ebenen. Einen umfassenden Verlagsprospekt mit Musterseite können Sie hier abrufen. 07.03.2007...Deutscher Kirchenaustritt entspricht römischen Vorgaben Papst Benedikt XVI. hat das Schreiben des Päpstlichen Rats für die Gesetzestexte zum Kirchenaustritt als Formalakt approbiert und in den Communicationes 38 (2006), 175-177, bekanntgemacht. Dazu erklärte Pater Prof. Markus Graulich von der Universität der Salesianer in Rom, die Rechtslage in Deutschland sei schon lange geklärt und weitere Konsequenzen seien nicht zu ziehen. Die deutsche Bischofskonferenz hat auf das vor einem Jahr verfasste Schreiben am 24. April vergangenen Jahres reagiert und festgestellt, dass staatlicher Austritt und Glaubensabfall in Deutschland identisch sind. Graulich stimmt dem zu, würde aber begrüssen, wenn Austretende vom zuständigen Seelsorger um eine Versöhnung gebeten werden und ihnen klargemacht wird, was dieser Schritt bedeutet. Jedenfalls müsse die Entscheidung der Gläubigen ernst genommen werden. Damit erscheinen die deutsche und die römische Bewertung des Kirchenaustritts in Deutschland endgültig harmonisiert. 07.12.2006...Bundesgerichtshof bestätigt Beugehaft gegen einen Anstaltsseelsorger In einem Verfahren wegen Mitgliedschaft in der Vereinigung Al Qaeda war ein Anstaltsseelsorger als Zeuge aufgerufen worden und hatte seine Aussage über Recherchen verweigert, die er bezüglich Adressen von Versicherungen im Internet für den Angeklagten durchgeführt hatte. Der Bundesgerichtshjof bestätigte die daraufhin gegen den Anstaltsseelsorger verhängte Beugehaft. Zwar sei der Zeuge, obwohl nicht geweiht, als Geistlicher im Sinne des § 53 Abs. 1 Nr. 1 StPO anzusehen, weil er im Rahmen seiner hauptamtlichen Tätigkeit im Auftrag der katholischen Kirche selbständig seelsorgerische Aufgaben wahrnehme. Sein Zeugnisverweigerungsrecht erstrecke sich jedoch nur auf Umstände, die ihm in seiner Eigenschaft als Seelsorger anvertraut worden oder bekanntgeworden seien. Dazu gehörten nicht Gespräche, Erkenntnisse oder Tätigkeiten auf den Gebieten des täglichen Lebens bei Gelegenheit der Ausübung von Seelsorge ohne inneren Bezug zu diesem Bereich. Mehr... 24.11.2006...Bundesgerichtshof hält Unauflöslichkeit der katholisch geschlossenen Ehe für grundgesetzwidrig In einem Urteil vom Oktober 2006 hat der Zwolfte Zivilsenat des Bundesgerichtshofs entschieden, dass im Einzelfall die Unauflöslichkeit der katholisch geschlossenen Ehe dem Grundgesetz und dem ordre public widersprechen kann. Im konkreten Fall war es um ein syrisches Ehepaar gegangen, das in Syrien nach kanonischem Recht geheiratet hatte, sich dann aber in Deutschland aufhielt. Nach syrischem Recht sind Ehen nach dem Recht der Religionsgemeinschaft zu beurteilen, bei der sie abgeschlossen wurden. Demnach wäre eine Scheidung der Ehe nicht möglich gewesen. Für den Fall, dass auch keine Ehenichtigkeitserklärung möglich sein würde, sprach der Bundesgerichtshof der Frau das Recht zu, sich nach deutschem Recht scheiden zu lassen. Alles andere sei ein Verstoß gegen den Schutz der Ehe im Grundgesetz, der auch ein Recht auf Scheidung zur Eingehung einer neuen Ehe beinhalte, und gegen den ordre public. Mehr... 24.11.2006...Schächtung bleibt trotz Tierschutz erlaubt In einem neuen Urteil hat das Bundesverwaltungsgericht festgehalten, dass das Schächten von Tieren aus religiösen Gründen trotz der Festschreibung des Tierschutzes als Staatsziel im Grundgesetz erlaubt bleibt. Das Gericht folgt damit dem Bundesverfassungsgericht und stärkt so die Religionsfreiheit. Mehr... 20.11.2006...Tagung zum kirchlichen Stiftungswesen Vom 9. bis 11. November 2006 fand im Tagungshaus Stuttgart-Hohenheim der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine Tagung zum Thema "Kirchliche Stiftung zwischen kirchlichem und staatlichem Recht" statt, die in Buchform publiziert werden wird. Vorab können Sie einige Materialien daraus in unserer Rubrik "Abhandlungen" einsehen. 30.10.2006...Lehrmaterialien online Ab jetzt finden Sie die Lehrmaterialien des Lehrstuhls Kirchenrecht Tübingen in unserer Rubrik "Materialien". 23.10.2006...Erste Römische Konsultation zum Jüdischen und Kanonischen Recht Zur Ersten Römischen Konsultation zum Jüdischen und Kanonischen Recht sind rund 80 jüdische und katholische Rechtsgelehrte in der Päpstlichen Universität Gregoriana zusammengetroffen. Sie wurde von deutschen und italienischen Instituten organisiert und sollte auf praktische Weise dem Dialog der Religionen dienen. Während der drei Arbeitstage standen Fragen der Normfindung und Interpretation, das Verhältnis von Staat und Kirche sowie von Gnade und Recht auf dem Programm. Beleuchtet wurde auch die Stellung der Frau in beiden Rechtssystemen und die Frage der Feuerbestattung. Im Oktober 2007 ist eine weitere jüdisch-katholische Konferenz in Jerusalem geplant. Auch Prof. Puza hat bei der Konsultation einen Vortrag gehalten, den wir in NomoK@non veröffentlichen. Mehr... 20.06.2006...Strafrechtliche Verfolgung von religiös begründeter Verweigerung des Pflichtschulbesuchs ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden Das Bundesverfassungsgericht hat in einem Beschluss erklärt, es sei verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn Eltern, die aus religiösen Gründen ihre Kinder nicht in die staatliche Pflichtschule schicken, strafrechtlich verfolgt werden. Die Beschwerdeführer hatten sich insbesondere gegen den Sexualkundeunterricht und für einen am biblischen Schöpfungsbericht ausgerichteten Unterricht ausgesprochen und ihre Kinder zuhause unterrichtet. Das Bundesverfassungsgericht entschied, der staatliche Erziehungsauftrag und das Ziel, Kinder mit einem pluralistischen Meinungsspektrum vertraut zu machen, hätten Vorrang vor dem Erziehungsrecht der Eltern. Mehr... 10.02.2006...Zeugen Jehovas in Berlin endgültig Körperschaft des öffentlichen Rechts Das Bundesverwaltungsgericht hat am 10.02.2006 eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision gegen ein Urteil des Berliner Oberverwaltungsgerichts vom 02.12.2004 zurückgewiesen. Damit ist dieses Urteil rechtskräftig und die Zeugen Jehovas erhalten somit in Berlin endgültig den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Zur Entscheidung des OVG Berlin vgl. die untenstehende Meldung. Mehr... 24.03.2005...OVG Berlin erkennt Zeugen Jehovas Körperschaftsstatus zu Das Oberverwaltungsgericht Berlin hat in einer Entscheidung die Voraussetzungen für die Verleihung des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts an die Zeugen Jehovas als gegeben angesehen, das Land Berlin ist im Rechtsstreit unterlegen. Nachdem das BVerfG eine für die Zeugen Jehovas negative Entscheidung des BVerwG aufgehoben und das BVerwG daraufhin die Sache an das OVG Berlin zurückverwiesen hatte, ging es nunmehr um die Klärung der Frage, ob das OVG Berlin in seiner ursprünglichen, für die Zeugen Jehovas damals schon positiven Entscheidung von einem zu großzügigen Religionsbegriff ausgegangen war und eventuelle Gefährdungspotentiale für die Allgemeinheit zu gering eingeschätzt hatte. Konkret ging es dabei vor allem um die Frage der Verweigerung von Bluttransfusionen an Kinder von Mitgliedern der Zeugen Jehovas. Das OVG Berlin urteilte dazu, aus der Aktenlage ergebe sich kein Gefährdungspotential. Ein solches habe auch die Enquete-Kommission des Bundestages "Sogenannte Sekten und Psychogruppen" nicht erbracht. Vielmehr akzeptierten die Zeugen Jehovas zwangsweise Bluttransfusionen, weswegen die Frage der Bluttransfusionen auch keinen Hinderungsgrund für die Zuerkennung des Sorgerechts durch die Familiengerichte darstelle. Eine intern andere Haltung als nach außen im Prozess dargetan sei nicht erkennbar. Weiterhin sieht das OVG Berlin keine Unterdrückung von Kontakten Ausgetretener zu in der Gemeinschaft der Zeugen Jehovas verbliebenen Familienmitgliedern. Entsprechende Aussteigerberichte seien sehr zurückhaltend zu bewerten. Schließlich sieht das OVG Berlin auch keine Erziehungsmaßstäbe der Zeugen Jehovas, die eine Entwicklung der Kinder zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten behinderten. 20.08.2004...Diskussionsforum zum Kirchenrecht Haben Sie auch ungelöste Rechtsfragen aus Ihrer täglichen Berufspraxis? Dann teilen Sie doch Ihr Fachwissen und Ihre Probleme mit anderen Kanonisten. Diskutieren Sie mit im neuen Forum zu Kirchenrecht und Theologie, das Sie hier finden! 20.08.2004...Rechtssammlung der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Internet Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat ihre Sammlung des diözesanen Rechts ins Internet gestellt. Sie finden Sie hier. 02.08.2004...Neue Konkordate in NomoK@non aufgenommen Sie finden jetzt neu bei uns die Konkordate mit dem Land Brandenburg sowie mit der Freien Hansestadt Bremen. Auch einige neue Urteile und andere Dokumente wurden aufgenommen, darunter die Liturgie-Instruktion "Redemptionis sacramentum". 24.09.2003...Bundesverfassungsgericht urteilt zum Kopftuch einer Lehrerin Das Bundesverfassungsgericht hat im langjährigen
Streit um das Kopftuch einer Lehrerin muslimischen Bekenntnisses
entschieden, dass der Frau bei gegenwärtiger Rechtslage das Tragen des
Kopftuches nicht verboten werden dürfe, da dies einen Eingriff in ihre
Berufs- und Religionsfreiheit darstelle. Ein solcher Grundrechtseingriff
bedürfe eines entsprechenden Gesetzes. Dem Landesgesetzgeber sei daher
eine Regelung aufgetragen, mit der er auf die wachsende
gesellschaftliche Pluralität zu reagieren habe. Dafür böten sich ihm
zwei Wege. Er könne entweder Symbole als Ausdruck persönlicher
Religiosität grundsätzlich zulassen, soweit nicht missioniert werde,
oder religiöse Symbole grundsätzlich aus der Schule ausschließen. Das
Gericht bestreitet in seiner knapp mit 5 zu 3 Stimmen ergangenen
Entscheidung nicht, daß das Kopftuch auf Schüler indoktrinierend
wirken kann und daher in deren negative Religionsfreiheit eingreift, hält
dies aber für wissenschaftlich nicht erwiesen und sieht daher keine
konkrete oder abstrakte Gefährdungslage. Das Kopftuch sei lediglich
Ausdruck der persönlichen Glaubensüberzeugung der Lehrerin und habe
daher einen anderen Rang als ein staatlicherseits angebrachtes Kruzifix.
Das Gericht verwies die Angelegenheit an das Bundesverwaltungsgericht
zurück, trug diesem aber nicht auf, ob es auf der momentanen Rechtslage
eine Entscheidung zu fällen oder das Verfahren bis zum etwaigen Erlaß
eines Landesgesetzes ruhen zu lassen habe. 28.06.2003...Nachsynodales Apostolisches Schreiben "Ecclesia in Europa" Mit der Publikation des Nachsynodalen Apostolischen Schreibens "Ecclesia in Europa" hat heute die Sonderversammlung der Bischofssynode über Europa ihren Abschluss gefunden. Lesen Sie den Text hier... 21.05.2003...Keine Kirchensteuerermäßigung für aus der Kirche Ausgetretene Das Bundesverwaltungsgericht hat die Praxis der evangelischen Kirche gebilligt, die einer Unternehmerin, die 1999 aus der evangelischen Kirche ausgetreten war, keine Ermäßigung der Kirchensteuer auf Unternehmensgewinne gewährt hatte, die vor ihrem Kirchenaustritt entstanden waren. Mehr... 23.04.2003...Festakt für Prof. PuzaAm 17. Oktober 2003 finden aus Anlaß des 60. Geburtstages von Prof. Dr. Richard Puza sowohl ein Symposion zum Thema "Der Schutz der Kulturgüter - eine Aufgabe für Staat und Kirche" als auch ein Festakt mit Übergabe einer Festschrift statt. Lesen Sie Detailinformationen hier. 23.04.2003...Neue Studienordnung für die kanonistischen FakultätenMit Dekret der Kongregation für das katholische Bildungswesen wurde die Studienordnung für die kanonistischen Fakultäten reformiert; insbesondere wurde die verpflichtende Studiendauer für das Lizentiat auf drei Jahre erhöht. Lesen Sie den englischen Text des Dekrets, das auch die neu verpflichtenden Studieninhalte nennt, hier. 24.02.2003...Internationale Tagung in Stuttgart / Tübingen: Unité des nations, pluralisme religieux et construction européenneAm 8. und 9. April 2003 ist Prof. Puza Mitveranstalter einer internationalen Tagung zum Thema "Unité des nations, pluralisme religieux et construction européenne" in Stuttgart bzw. Tübingen, auf die wir herzlich einladend hinweisen möchten. Alle weiteren Detailinformationen finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihr Kommen zu dieser Veranstaltung! Update: Den Hauptvortrag von Prof. Dr. Joseph Maïla, Paris, zum Thema "Der Einfluss Europas: Der Mittelmeerraum und die Europäische Union" finden Sie in einer deutschen Zusammenfassung hier dokumentiert. 24.02.2003...Verstärkte Sorgfaltspflicht für Sektenbeauftragte Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, daß Sektenbeauftragte von Kirchen, die Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, bei öffentlichen Äußerungen eine verstärkte Sorgfaltspflicht hinsichtlich deren Wahrheitsgehalts haben. Bei Mißachtung der Sorgfaltspflicht könne den Dienstgeber eine Haftung für entstandene Schäden treffen. Mehr... 07.02.2003...Rota-Ansprache von Papst Johannes Paul II. Papst Johannes Paul II. hat sich in seiner diesjährigen Ansprache an die Mitglieder der Rota Romana erneut für eine unverbrüchliche Treue der Ehepartner auch bei Eheproblemen ausgesprochen. Den vollständigen Redetext finden Sie (auf Englisch) hier. 07.02.2003...Vertrag zwischen der BRD und dem Zentralrat der Juden Einen wichtigen Schritt hin vom Staatskirchen- zum Religionsrecht markiert der neu abgeschlossene Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Zentralrat der Juden in Deutschland. Lesen Sie den Vertragstext jetzt bei uns! 01.01.2003...Einen guten Start... ... ins neue Jahr wünscht Ihnen NomoK@non! Viel Erfolg und Gottes Segen für Sie! Uns wünschen wir weiterhin so treue und interessierte Leser wie bisher - vielen Dank! 02.08.2002...Aktualisierungen Heute finden Sie zahlreiche neue Aufsätze und Rezensionen, neue Urteile und auch das Programm des kommenden Semesters auf unseren Lehrstuhlseiten. Und natürlich wünschen wir allen unseren Lesern erholsame Ferientage! Besuchen Sie unsere Seiten auch nach dem Urlaub wieder. 17.07.2002...Bundesverfassungsgericht bestätigt Lebenspartnerschaftsgesetz Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, daß das neue Lebenspartnerschaftsgesetz nicht dem grundgesetzlichen Schutz der Familie widerspricht. Hauptargument dabei ist, daß dem Rechtsinstitut Ehe nichts von seinem Schutz dadurch genommen wird, daß ein neues Rechtsinstitut für Menschen geschaffen wird, die ohnehin nicht heiraten. Die Entscheidung fiel allerdings nicht einstimmig. Lesen Sie mehr... 04.07.2002...Lehrerin darf nicht mit Kopftuch unterrichten In letzter Instanz hat das Bundesverwaltungsgericht den Fall der aghanischstämmigen Lehrerin Fereshta Ludin entschieden, die als Muslimin mit Kopftuch unterrichten wollte. Dies war ihr unter Verweis auf die Neutralitätspflicht des Staates, die besonderen Loyalitätsobliegenheiten von Beamten und die Vorbildfunktion der Lehrer untersagt worden. Dies wurde jetzt vom Gericht bestätigt. Die Beschwerdeführerin, die vorgebracht hatte, sie trage das Kopftuch nicht aus religiösen Gründen, sondern "um ihre Reize zu bedecken", wird dagegen u. U. das Bundesverfassungsgericht anrufen. Das Bundesverwaltungsgericht blieb mit dem Urteil seiner ständigen Rechtsprechung treu. Bereits in den 80er Jahren hatte es einem Lehrer das Tragen von Bhagwan-Kleidung untersagt. Lesen Sie mehr... 31.01.2001...LER-Kompromiß steht Nachdem alle Verfahrensbeteiligten zugestimmt haben, tritt der vom Bundesverfassungsgericht vorgeschlagene Kompromiß zum LER-Unterricht in Brandenburg in Kraft. Ein entsprechendes neues Schulgesetz will die Landesregierung von Brandenburg bis zum kommenden Schuljahr vorbereiten. 31.01.2001...Neue Strafrechtsnormen veröffentlicht Die vom Vatikan erlassenen neuen, verschärften Normen zur Behandlung von Vergehen gegen das sechste Gebot und die Verunehrung der Sakramente wurden nunmehr veröffentlicht. Mehr... 31.01.2001...Papst gegen Ehescheidung In seiner jährlichen Ansprache an die Rota Romana hat sich Papst Johannes Paul II. scharf gegen die Scheidung von Ehen gewandt und allen Anwälten und Richtern nahegelegt, ihre Teilnahme an Scheidungsverfahren zu verweigern. Mehr... 15.01.2001...Bundesverfassungsgericht erlaubt Schächten Das Bundesverfassungsgericht hat einer Verfassungsbeschwerde eines muslimischen Metzgers stattgegeben, der das Schächten erlaubt bekommen wollte. Das Gericht erklärte, entsprechende Ausnahmen vom Tierschutzgesetz seien nicht mit dem Hinweis abzuwehren, daß der Islam als ganzer das Schächten nicht zwingend vorschreibe. Das Tierschutzgesetz erlaube das Schächten, wenn Religionsgemeinschaften ihren Mitgliedern zwingend den Verzehr nur geschächteten Fleisches vorschrieben. Eine Religionsgemeinschaft sei aber nicht nur der Islam als ganzer, sondern auch seine Teilströmungen, von denen einige durchaus auf dem Schächten bestünden. Mehr... 02.01.2001...Neues Kruzifixurteil Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof gab der Klage eines Lehrers statt, der sich gegen das Aufhängen von Kruzifixen in den Klassenräumen gewandt hatte, in denen er zu unterrichten hatte. Der Freistaat Bayern hatte auf seine besondere Loyalitätspflicht als Beamter verwiesen, durch die die Gewissensfreiheit eingeschränkt werde. Das Gericht erkannte jedoch für den Einzelfall schwerwiegende Gewissensgründe, die die Loyalitätspflicht überwögen. Das anderslautende Urteil der Vorinstanz wurde damit aufgehoben. 01.01.2001...Alles Gute! NomoK@non wünscht seinen Lesern ein gutes, gesegnetes neues Jahr und dankt herzlich für das gezeigte Interesse! 11.12.2001...Bundesverfassungsgericht macht Kompromißvorschlag zu LER Das Bundesverfassungsgericht hat seinen lange erwarteten Kompromißvorschlag zum Brandenburgischen Schulfach "LER" gemacht. Demnach müßten die Verfassungsbeschwerden zurückgezogen und ein Gesetz verabschiedet werden, das vorsieht, daß Religionsunterricht regulär in den Stundenplan aufgenommen wird, falls zumindest 12 Schüler teilnehmen wollen. Allerdings sollen sich Religionsunterricht und LER zeitlich nicht überschneiden. Eine Benotung für den Religionsunterricht ist nur auf Antrag der Kirchen vorgesehen, die Versetzungsrelevanz der Note ist dem Belieben der Landesregierung anheim gestellt. Zudem müßte sich ein Schüler gegebenenfalls vom LER-Unterricht abmelden, wenn er nicht an beiden Fächern teilnehmen möchte. Eine zumindest gleiche Stellung der Fächer dürfte somit nicht erreicht werden, abgesehen davon, daß die eigentliche Rechtsfrage ohnehin ungeklärt bleiben wird. 07.12.2001...Neue Verfahrensregeln bei schweren Vergehen von Priestern Die Kongregation für die Glaubenslehre hat offenbar schon im Sommer neue, geheime Verfahrensregeln bei "schweren Vergehen" von Priestern erlassen. Dazu zählen neben dem Bruch des Beichtgeheimnisses insbesondere sexuelle Verfehlungen von Klerikern, besonders an Minderjährigen, wobei der Begriff des Minderjährigen auf alle Menschen unter 18 Jahren ausgedehnt wurde. In derartigen Verfahren haben die Diözesanbischöfe offensichtlich nunmehr die Pflicht, direkt die Glaubenskongregation zu informieren, die dann entscheidet, ob sie das Verfahren selber führt oder an das zuständige Diözesangericht abgibt. Während der Dauer des Verfahrens kann der Beschuldigte vom Diözesanbischof von seinem Amt suspendiert werden. Alle diesbezüglichen Verfahren sind geheim zu führen. 30.10.2001...USA: Schweigeminute in Schulen erlaubt Der Supreme Court der USA hat es abgelehnt, über eine Beschwerde einer Menschenrechtsvereinigung aus Virginia zu verhandeln, die sich unter Berufung auf das First Amendment zur Amerikanischen Verfassung (Trennung von Staat und Religion) dagegen gewandt hatte, daß an den Schulen des Bundesstaates täglich eine Schweigeminute abgehalten wird, in der die Schüler beten oder einfach schweigen können. 25.10.2001...Islamischer Religionsunterricht in Berlin bleibt erlaubt Das Verwaltungsgericht Berlin sprach der Islamischen Föderation Berlin das Recht zu, einen Religionsunterricht mit zwei Wochenstunden in den Berliner Schulen anzubieten. Das entspricht einer Eilentscheidung des Gerichts von August. Die Entscheidung baut auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom Vorjahr auf, das als Vorentscheidung die Islamische Föderation als Religionsgemeinschaft anerkannt hatte. Das Verwaltungsgericht urteilte nun, der Islamischen Föderation seien keine Verstöße gegen das Grundgesetz nachzuweisen. Es genüge, wenn die Grundwerte des Staates nicht angezweifelt würden. Unschädlich sei, daß innerislamisch keine Gleichberechtigung gelehrt werde; auch innerhalb der katholischen Kirche gebe es keine Gleichberechtigung. Obwohl in Berlin der Religionsunterricht in alleiniger Verantwortung der Religionsgemeinschaften steht, forderte die Islamische Föderation selbst zu Kontrollbesuchen im Religionsunterricht auf. 21.09.2001...Heiliger Stuhl und Saarland schließen Abkommen zu katholischen Schulen In Ergänzung eines Abkommens vom 21. Februar 1975 haben der Heilige Stuhl und das Saarland ein Abkommen über die Förderung katholischer privater Schulen abgeschlossen. Demnach erhalten katholische Schulträger für Oberschulen und Erweiterte Realschulen einen staatlichen Zuschuß. 20.09.2001...Vatikan verbietet Vorbereitungskurse für Diakoninnen In einer gemeinsamen Notifikation der Kongregation für die Glaubenslehre, der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung und der Kongregation für den Klerus wurden in einigen Ländern, darunter auch in Deutschland, entstandene Vorbereitungskurse für Diakoninnen verboten. Diese weckten falsche Erwartungen bei den Frauen, die nicht geweiht werden könnten. Es gebe andere Betätigungsfelder für den Dienst von Frauen in der Kirche. Die Ordinarien sollten dies umsetzen und ihren Diözesanen erklären. Mehr... 27.08.2001...Herbert Haag gestorben Die Katholisch-Theologische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen trauert um ihr emeritiertes Mitglied Prof. Dr. Herbert Haag, der am 23. August im Alter von 86 Jahren in Luzern gestorben ist. Der Altestamentler hatte über die Grenzen der universitären Theologie hinaus als streitbarer Theologe Bekanntheit erlangt. Er lehrte von 1960-1980 in Tübingen. 01.08.2001...Niederlage für Fundamentalisten in Ägypten Ein Gericht hat den von einem religiös fundamentalistischen Anwalt gestellten Antrag abgelehnt, die Zwangsscheidung der Ehe einer ägyptischen Schriftstellerin auszusprechen, die angeblich in ihren Werken unislamische Inhalte verbreitet habe. Nach der Scharia darf ein Muslim zwar mit einer Nichtmuslimin, nicht aber mit einer häretischen Muslimin verheiratet sein. Der Ehemann der Schriftstellerin sei daher von ihr zu trennen, hatte der Anwalt argumentiert. 30.07.2001...In North Carolina können die Zehn Gebote in Schulen aufgehängt werden Beide Kammern des Parlamentes des US-Bundesstaates North Carolina haben beschlossen, daß in den Klassenräumen der Schulen die Zehn Gebote aufgehängt werden können, und der Gouverneur wird das Gesetz unterschreiben. Die Zehn Gebote seien ein "Dokument von historischer Bedeutung für die Ausformung der Vereinigten Staaten". Daher verstoße ihre Anbringung nicht gegen die Amerikanische Verfassung. Dies ist umso interessanter, als der Supreme Court 1980 in der Sache Stone et al. vs. Graham (449 U.S. 39) die Anbringung der Zehn Gebote ausdrücklich als verfassungswidrig bezeichnet hatte selbst unter Beifügung eines entsprechenden Hinweises auf die lediglich säkulare Anbringungsabsicht (die ähnlich begründet war wie jetzt: "Die säkulare Anwendung der Zehn Gebote geht klar hervor aus ihrer Aneignung als fundamentaler juristischer Codex der westlichen Zivilisation und als gemeinsames Gesetz der Vereinigten Staaten."). Gegen das neue Gesetz in North Carolina wurden bereits Klagen angekündigt. 23.07.2001...Glaubenskongregation verneint Gültigkeit der Taufe der Mormonen Auf eine Anfrage (dubium) aus den USA hin hat die Kongregation für die Glaubenslehre erklärt, die durch die Mormonen (Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage) gespendete Taufe sei ungültig. Zwar werde dabei auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft. Aber die Trinitätstheologie der Mormonen sei nicht der christlichen Lehre entsprechend. Unter Vater, Sohn und Heiligem Geist verstünden Mormonen drei Gottheiten, die sich zu einer einzigen vereint hätten und nicht die drei göttlichen Personen. Mehr (italienischer Kommentar)... 20.07.2001...BVerfG möchte außergerichtliche Einigung bei LER Das Bundesverfassungsgericht hat die Verfahrensbeteiligten der Normenkontrollklage bzw. Verfassungsbeschwerde gegen das Schulfach "LER" in Brandenburg aufgefordert zu erklären, ob sie zu einer durch das Gericht vermittelten schiedlich-friedlichen Einigung bereit wären. Eine höchstrichterliche Entscheidung der anstehenden staatskirchenrechtlichen Streitpunkte wäre damit umgangen. 18.07.2001...Lebenspartnerschaftsgesetz kann vorläufig in Kraft treten Das Bundesverfassungsgericht hat den Erlaß einer einstweiligen Anordnung gegen das Inkrafttreten des Lebenspartnerschaftsgesetzes für homosexuelle Paare zum 1. August 2001 abgelehnt. Zum einen könnten bei späterer Nichtigerklärung des Gesetzes geschlossene Lebenspartnerschaften samt ihren Rechtsfolgen rückabgewickelt werden. Zum anderen werde das Rechtsinstitut Ehe durch das Rechtsinstitut Lebenspartnerschaft nicht berührt. Dies deutet auf die Richtung der erst in mehreren Monaten zu erwartenden Hauptsacheentscheidung hin. Mehr... 27.06.2001...Neuer Fuldaer Bischof Nachfolger des vergangenes Jahr überraschend gestorbenen Fuldaer Bischofs Dyba wird der Paderborner Weihbischof Heinz Josef Algermissen. Fulda ist Suffraganbistum von Paderborn. 26.06.2001...Zweimal aktuelles Staatskirchenrecht Vor dem Bundesverfassungsgericht hat mit der mündlichen Verhandlung die Normenkontrollklage bzw. Verfassungsbeschwerde in Sachen Religionsunterricht bzw. "LER" in Brandenburg einen entscheidenden Fortschritt gemacht. Mit einem Urteil kann allerdings nicht vor Herbst gerechnet werden. -- Vor dem Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim unterlag die muslimische Lehramtsbewerberin Fereshta Ludin, die mit Kopftuch unterrichten wollte und aufgrund dessen Signalwirkung nicht in den Staatsdienst übernommen wurde. Ob die damit auch zweitinstanzlich unterlegene Klägerin Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht einlegen wird, ist noch offen. In Nordrhein-Westfalen gibt es staatlich angestellte Lehrerinnen muslimischen Glaubens, die offiziell mit Kopftuch unterrichten. 04.06.2001...Bischofssynode: Neue Dokumente Jetzt online: Sowohl Lineamenta als auch Instrumentum laboris der X. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode unter dem Motto "Der Bischof als Diener des Evangeliums Jesu Christi für die Hoffnung der Welt", die vom 30. September bis 27. Oktober 2001 stattfinden wird. 01.06.2001...Neu: Staatskirchenrechtliche Datenbanksuche NomoK@non bietet Ihnen dank Unterstützung unseres Kooperationspartners staatskirchenrecht.de, des führenden deutschen staatskirchenrechtlichen Internet-Portals, jetzt neu eine fachspezifische Datenbanksuche. Finden Sie staatskirchenrechtlich relevante Begriffe in Urteilen, Artikeln und Rechtsquellen unter diesem Link! 25.05.2001...Erneut Personalentscheidungen in Rom Papst Johannes Paul II. hat erneut
zahlreiche Personalentscheidungen innerhalb der römischen Kurie
getroffen. Im einzelnen berief er neu: 18.05.2001...Papst besetzt Kongregationen neu Papst Johannes Paul II. hat zahlreiche
Positionen in den römischen Kongregationen neu besetzt. Insbesondere
wurden dabei die neuen Kardinäle berücksichtigt. Im einzelnen wurden
berufen: 16.05.2001...Papstwahlordnung bei NomoK@non Jetzt neu bei NomoK@non: Das geltende Papstwahlrecht in der Apostolischen Konstitution "Universi Dominici Gregis" von 1996 im lateinischen und deutschen Text! 21.03.2001...Neue Rezensionen, bessere Zeitschriftenschau! Erneut wurden zahlreiche Rezensionen aus der Revue de droit canonique in NomoK@non aufgenommen. Ebenso wurde die Zeitschriftenschau hinsichtlich der neuen Jahrgänge der Revue de droit canonique durch die Aufnahme von Zusammenfassungen der enthaltenen Artikel entscheidend verbessert. 19.03.2001...Vatikan spricht mit Lefebvristen Nach Presseberichten versucht die vatikanische Kommission "Ecclesia Dei", das Schisma Marcel Lefebvres zu überwinden. Die Anhänger der Priesterbruderschaft "St. Pius X." seien jederzeit zur Rückkehr in die katholische Kirche bereit, wenn sie die Messe auf Latein lesen dürften und ihre Exkommunikationen aufgehoben würden. 19.03.2001...Neues Urteil zur Loyalitätspflicht kirchlicher Angestellter In unserem Urteilsdienst finden Sie jetzt ein neues Urteil des Bundesarbeitsgerichtes zur Loyalitätspflicht kirchlicher Angestellter. Mehr... 15.03.2001...Ordentliche Bischofssynode: Termine und Präsidenten festgelegt Die 10. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode zum Thema: "Der Bischof als Diener des Evangeliums Jesu Christi für die Hoffnung der Welt" wird vom 30. September - 27. Oktober 2001 stattfinden. Als Präsidenten delegierte der Papst Giovanni Battista Kardinal Re, Präfekt der Kongregation für die Bischöfe, Bernard Kardinal Agre, Erzbischof von Abidjan, und Ivan Kardinal Dias, Erzbischof von Bombay. Zum Generalrelator ernannte der Papst Edward Kardinal Egan, Erzbischof von New York, zum Spezialsekretär Marcello Semeraro, Bischof von Oria (Italien). 14.03.2001...Papst ermahnt die deutschen Kardinäle In einem an die deutschen Kardinäle gerichteten Schreiben ermahnt der Papst zur Disziplin hinsichtlich Ausbildung in den theologischen Fakultäten, Ökumene und Mitarbeit von Laien. Die bisherigen diesbezüglichen Dokumente werden in Erinnerung gerufen, auch die jüngste umstrittene Erklärung "Dominus Iesus". Mehr... 14.03.2001...Bischofswechsel in Österreich Der bisherige Bischof von Graz-Seckau, Johann Weber, trat bereits mit 74 Jahren zurück. Sein Nachfolger wurde der Bischof von Gurk-Klagenfurt, Dr. Egon Kapellari, der auch Diözesanadministrator seiner bisherigen Diözese wurde. 09.03.2001...Papst spricht zu den Mitgliedern der Rota Romana In seiner traditionellen Ansprache an die Mitglieder der Rota Romana zur Eröffnung von deren Gerichtsjahr behandelte Papst Johannes Paul II. dieses Mal die lehramtliche Haltung zu Ehe und Familie nach Tradition und kanonischer Gesetzgebung. Mehr... 06.03.2001...Kooperationsvertrag zwischen NomoK@non und staatskirchenrecht.de abgeschlossen Tübingen / Köln. NomoK@non, die Online-Zeitschrift zum Staatskirchenrecht und Kirchenrecht und die Internetdatenbank staatskirchenrecht.de haben am Wochenende ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Die beiden führenden Online-Dienstleister zum Staatskirchenrecht und Kirchenrecht stellen damit ihre bisherige Zusammenarbeit auf neue Grundlagen. NomoK@non wird die staatskirchenrechtlich relevanten Teile seiner Inhalte in der Datenbank zweitveröffentlichen. Staatskirchenrecht.de soll umgekehrt über die Generierung von Nutzerabfragen die Internetpräsenz von NomoK@non weiter verstärken. Zudem empfiehlt staatskirchenrecht.de Autoren und Wissenschaftlern die Online-Zeitschrift als vorrangiges Publikationsorgan. Die beiden Portalanbieter planen zudem die Entwicklung eines Geschäftsmodells, mit dessen Hilfe sich staatskirchenrechtliche Inhalte von Fachverlagen mit der Internettechnologie verknüpfen lassen. 06.03.2001...Update: Kardinal-Seite jetzt mit Titelkirchen Unsere Seite mit den neuen Kardinälen nennt jetzt auch bei jedem Kardinal seine Titelkirche. Die Kardinäle werden von ihrer Titelkirche im Laufe der nächsten Wochen Besitz ergreifen. 05.03.2001..."Regierung" des Vatikanstaates neu besetzt Im Zuge der Veröffentlichung des neuen Grundgesetzes des Staates der Vatikanstadt hat Papst Johannes Paul II. die darin vorgesehenen Leitungsgremien wie folgt bestätigt oder neu besetzt:
05.02.2001...Neue Vatikan-Verfassung Der Vatikanstaat erhält ein neues "Grundgesetz", das die Gewaltenteilung stärker betont. Gleichzeitig verlautete in Pressemeldungen, Papst Johannes Paul II. plane eine grundsätzliche Kurienreform mit Vergrößerung des Kardinalskollegiums und häufigerer Abhaltung der Bischofssynoden, die dann zu einer Art Kirchenparlament würden. Mehr... 30.01.2001...Verbessertes Layout der Artikel Alle unsere Artikel und Rezensionen sind jetzt mit Randnummern versehen, was die Zitierung erleichtert. Als zusätzliche Hilfe finden Sie jeweils zu Anfang eines jeden Dokuments einen Vorschlag für die Zitierweise. 28.01.2001...Papst ernennt weitere Bischöfe zu Kardinälen Beim Angelusgebet gab Papst Johannes Paul II. bekannt, daß neben den 37 eine Woche zuvor genannten noch weitere Personen zu Kardinälen ernannt werden, darunter überraschend auch zwei Deutsche: der Bischof von Mainz, Dr. Karl Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, und der Erzbischof von Paderborn, Dr. Johannes Joachim Degenhardt. Mehr... 22.01.2001...Bischof Kamphaus erhält weitere Frist für Verbleib in der Schwangerenberatung Bischof Kamphaus von Limburg konnte in Gesprächen mit Kardinal Ratzinger sowie Kardinal Re erreichen, daß er noch bis Ende des Jahres in der staatlichen Schwangerenkonfliktberatung bleiben und Beratungsscheine ausstellen darf. Dann sollen die Erfahrungen mit den unterschiedlichen Modellen in Limburg und in den übrigen deutschen Bistümern verglichen werden und auf dieser Basis eine endgültige Entscheidung getroffen werden. Beachten Sie in diesem Zusammenhang unsere schon ältere, jetzt entsprechend ergänzte Zusammenstellung von Dokumenten über die Auseinandersetzung um die Schwangerschaftskonfliktberatung. Mehr... 21.01.2001...37 neue Kardinäle ernannt Beim Angelusgebet am 21. Januar hat Papst Johannes Paul II. die Namen von 37 neu ernannten Kardinälen bekannt, die ihre neue Würde am 21. Februar im Konsistorium empfangen werden. Mehr... 06.01.2001...Heiliges Jahr abgeschlossen Mit der Schließung der Heiligen Pforte des Petersdomes hat Papst Johannes Paul II. das Große Jubiläum, das Heilige Jahr 2000, feierlich abgeschlossen. Gleichzeitig veröffenlichte er zum Beginn des dritten christlichen Jahrtausends das Apostolische Schreiben "Novo Millennio Ineunte". Mehr... 01.01.2001...Ein gutes neues Jahr! NomoK@non wünscht seinen Lesern alles Gute und Gottes Segen für das neue Jahr, den Start ins dritte christliche Jahrtausend ! 19.12.2000...Bundesverfassungsgericht entscheidet zum Religionsgemeinschaftsrecht Im Rechtsstreit der Zeugen Jehovas gegen das Land Berlin um Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat das Bundesverfassungsgericht entgegen dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts von 1997 zwar entscheiden, daß die Ablehnung der staatlichen Wahlen durch die Zeugen Jehovas nicht gegen eine Anerkennung spreche, da dies noch keine Absicht erkennen lasse, die staatliche Ordnung umzustürzen. Auch sei trotz Weltuntergangserwartung eine Dauerhaftigkeit der Religionsgemeinschaft gegeben. Dennoch haben die Zeugen Jehovas keinen vollständigen Erfolg errungen, weil das Bundesverwaltungsgericht jetzt prüfen muß, ob die Grundrechte anderer durch die Zeugen Jehovas gefährdet sind, was gegen eine Anerkennung sprechen würde. Konkret geht es dabei um die Ablehnung von Bluttransfusionen auch für Kinder und um Zwangsmaßnahmen der Zeugen Jehovas gegenüber Austrittswilligen. Unterdessen hat das Land Berlin bekräftigt, den Zeugen Jehovas auch weiterhin keinen Körperschaftsstatus zuerkennen zu wollen. Mehr... 04.12.2000...ZevKR bei staatskirchenrecht.de staatskirchenrecht.de, eine der wichtigsten kirchenrechtlichen Seiten des deutschsprachigen Internets, wächst: die Datenbank, die durchsucht werden kann und bisher schon alle Leitsätze der Entscheidungen in Kirchensachen enthielt, wird jetzt sukzessive um Aufsätze aus der Zeitschrift für evangelisches Kirchenrecht ergänzt. Mehr... 30.11.2000...Glaubenskongregation veröffentlicht Richtlinien für Heilungsgebete Die Kongregation für die Glaubenslehre hat eine Instruktion über die Gebete um Heilung durch Gott veröffentlicht. Mehr... 23.11.2000...Nicht jeder darf schächten Um entgegen dem Tierschutzgesetz schächten zu dürfen, muß nachgewiesen werden, daß eine zwingende Vorschrift der eigenen Religionsgemeinschaft vorliegt. Mitgliedschaft in einem islamischen Regionalverband reicht nicht aus. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Mehr... 13.11.2000...NomoK@non in neuem Design NomoK@non wächst und wächst, sowohl was die Inhalte anbetrifft als auch hinsichtlich der Leserschar. Das freut uns natürlich sehr (vielen Dank allen Autoren und Lesern !). Andererseits hat dies die Hauptseite von NomoK@non zwischenzeitlich unübersichtlich werden lassen. Da wir Ihre Freude am Lesen von NomoK@non weiterhin erhalten möchten, haben wir uns für ein neues, übersichtlicheres Design entschieden. Es setzt sich zudem vom Design unserer übrigen Lehrstuhl-Homepage ab und zeigt damit: Das Kind "NomoK@non" ist erwachsen gewoirden. Viele von Ihnen lesen NomoK@non nicht so sehr als Publikation des Lehrstuhles für Kirchenrecht in Tübingen, sondern ganz neutral als Internetzeitschrift. Dementsprechend haben wir auch unseren "Urteilsdienst" in die Zeitschrift integriert, der bisher nur über einen Link zu unserer eigentlichen Lehrstuhl-Homepage erreichbar war. Zudem finden Sie nicht mehr nur im Rahmen unserer Lehrstuhl-Homepage, sondern jetzt auch hier aktuelle Meldungen. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie einladen, unseren Newsletter zu abonnieren, der Sie (unregelmäßig und kostenlos) über unsere Homepage und das Kirchenrecht auf dem Laufenden hält. Verwenden Sie dazu bitte das Formular in der linken Spalte. Wir freuen uns auf Rückmeldungen Ihrerseits zum neuen Design und wünschen viel Freude beim Lesen ! 13.11.2000...Neue Rezensionen Wir bieten Ihnen wiederum mehrere neue französische Rezensionen ! Mehr... 13.11.2000...Glaubenskongregation nimmt Stellung zu "Donum vitae" Die Kongregation für die Glaubenslehre hat in einem durch den Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Giovanni Lajolo, an neun katholische Frauen übermittelten Brief Stellung zum Verein "donum vitae" genommen. Die Frauen hatten in Rom nachgefragt, ob die Unterstüzung von "Donum vitae" einem Katholiken erlaubt sei. Mehr... 13.11.2000...Glaubenskongregation definiert den Begriff der "Schwesterkirchen" In einer Note hat die Kongregation für die Glaubenslehre die Definition des Begriffs der Schwesterkirchen" in Erinnerung gerufen. Mehr... 13.11.2000...PCI nimmt Stellung zum Kommunionempfang durch wiederverheiratete Geschiedene Der Päpstliche Rat zur Interpretation von Gesetzestexten hat eine Erklärung zum Kommunionempfang durch wiederverheiratete Geschiedene abgegeben. Mehr... Januar 2000...Papst Johannes Paul II. eröffnet das Gerichtsjahr 2000 der Romana Rota In seiner jährlichen Ansprache an die Mitarbeiter der Romana Rota zur Eröffnung des Gerichtsjahres bekräftigte Papst Johannes Paul II. die Unauflöslichkeit der Ehe, verbunden mit dem Hinweis, daß es auch dem Papst selber nicht möglich sei, eine gültige und vollzogene Ehe unter Getauften aufzulösen. Für ein Ehenichtigkeitsurteil dürfe nicht von einer heute in der Gesellschaft allgemein vorhandenen Ablehnung der Unauflöslichkeit der Ehe ausgegangen werden; nachzuweisen sei vielmehr nach wie vor ein positiver, die Unauflöslichkeit ausschließender Willensakt. Mehr... 16.11.1999...Wechsel an der Spitze des höchsten kirchlichen Gerichtshofes An der Spitze des höchsten Gerichtshofes der katholischen Kirche, der Apostolischen Signatur, gab es einen Wechsel. Der bisherige Präfekt, Erzbischof Zenon Grocholewski, wurde Nachfolger des Präfekten der Kongregation für das katholische Bildungswesen, Pio Kardinal Laghi, der aus Altersgründen zurücktrat (can. 354 CIC). Neuer Präfekt der Apostolischen Signatur ist seit 16. November 1999 Erzbischof Mario Francesco Pompedda, bisher Dekan des Gerichtshofes der Römischen Rota. November 1999...Dokumente zum Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe Im November 1999 haben die deutschen
Bischöfe turnusgemäß in drei Gruppen ihren Ad-limina-Besuch beim
Papst abgestattet. Lesen Sie hier den Text der Ansprachen des Papstes
an... Oktober 1999...Dokumente zur Sonderversammlung der Bischofssynode für Europa Vom 1. bis 23. Oktober 1999 hat sich eine Sonderversammlung der Bischofssynode zum
zweiten Mal mit der Situation der Kirche in Europa befaßt. Lesen Sie hier...
...weitere aktuelle Hinweise gibt es hier... |
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